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Osteopathie

Anwendungsgebiete  -  Begriffsklärung  -  Historie

Für wen ist Osteopathie geeignet?

Die Möglichkeiten der Osteopathie sind sehr umfangreich. Abhängig vom jeweiligen Beschwerdebild kann sie als alleine Maßnahme eingesetzt werden, aber auch begleitend, (interdisziplinär) zu einer laufenden medizinischen Behandlung.

Es ist manchmal sinnvoll, vor einer osteopathischen Behandlung die Symptome erst schulmedizinisch abzuklären (z. B. Röntgenaufnahme). Auch Befunde von früheren Untersuchung sind hilfreich. Die Osteopathie ergänzt häufig die klassische Schulmedizin, sie ersetzt diese aber nicht.

 

Fragen Sie mich bitte einfach bezüglich der Behandlungsmöglichkeiten durch Osteopathie bei Ihren Beschwerden, ich berate Sie gerne!

Aus rechtlichen Gründen darf ich hier keine konkreten Krankheitsbilder nennen, bei denen Osteopathie hilfreich sein kann.

Was ist Osteopathie?

Osteopathie ist eine eigenständige Form der Medizin, die dem Erkennen und Behandeln von Funktionsstörungen dient. In Deutschland gilt sie als Heilkunde und darf von Heilpraktikern und Ärzten uneingeschränkt ausgeübt werden.

Die osteopathische Behandlung erfolgt nur mit den Händen. Die Osteopathie nimmt jeden Patient als Individuum wahr und behandelt ihn in seiner Gesamtheit – zum einen in der Einheit von Körper, Geist und Seele und zum anderen in seiner körperlichen Einheit auf allen Ebenen. Osteopathie ist also eine ganzheitliche Therapieform, die sich nicht auf die Behandlung einzelne Symptome oder Krankheiten beschränkt. Es geht also nicht vordergründig um die Beseitigung von Symptomen, sondern primär um die Behandlung der Ursache, damit die Symptome weniger werden, weil z. B. das Zusammenspiel zwischen zwei Gelenkpartnern wieder gut funktioniert.  

Ziel der Behandlung ist es, mit den Händen als feinfühlige und jahre­lang geschulte Instrumente Bewegungseinschränkungen zu erspüren (Palpation) und zu behandeln, um so Spannungen zu reduzieren und damit die Dynamik und Bewegungsfreiheit im Körper wieder herzustellen, wodurch der Prozess der Selbstheilung des Körpers unterstützt wird. 

Osteopathie kann als alleinige Therapie oder komplementär in Kombination mit anderen Behandlungsmethoden eingesetzt werden.

 

Ursprung und Entwicklung

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte der amerikanische Landarzt Dr. Andrew Taylor Still (1828-1917) ein neues Verständnis von Krankheit und Gesundheit und schuf so die Basis der Osteopathie. Still beschäftigte sich primär mit Bewegungseinschränkungen im Bewegungsapparat, daher entstand der Name Osteopathie von Osteon (=griech., Knochen) und Pathos (=griech., Leiden). Schon damals legte er einen Focus auf das Fasziensystem. 

 

Seit dem hat sich die Osteopathie kontinuierlich weiterentwickelt, sodass dieser parietale Teil der Osteopathie um weitere Bereiche ergänzt wurde. Das Behandlungsprinzip wurde auf den Schädel und das Stützgewebe des Nervensystems (kranio-sakraler Teil) übertragen und auch auf die inneren Organe mit ihren Hüllen und ver- und entsorgenden Strukturen (viszeraler Teil).

In Deutschland breitete sich die Osteopathie erst Ende der 1980er Jahre stärker aus.

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© Norma Thiesler